New York Weblog


Reiseplanung

Alles zum Thema Geld und Bezahlen in New York

22.12.2013 - 0 Kommentare
Zur Vorbereitung auf die New York Reise gehört auch die Klärung der finanziellen Fragen. Wo wechsele ich mein Geld, wieviel Geld nehme ich mit, wie kann ich in New York bezahlen, kann ich mit der EC-Karte Geld abheben, usw. Dieser Artikel soll etwas Licht in die monetären Angelegenheiten bringen.

Münzen und Scheine

Zunächst einmal wollen wir die grundlegendsten Fakten rund um das Thema Geld beleuchten. In den Vereinigten Staaten ist der US Dollar die offizielle Währungseinheit. Ein Dollar ist unterteilt in 100 Cent. Es gibt folgende Münzen: 1 Cent (penny), 5 Cent (nickel), 10 Cent (dime), 25 Cent (quarter), 50 Cent (äußerst selten) und 1 Dollar (buck). Dazu kommen die folgenden Scheine: 1 Dollar, 2 Dollar (selten), 5 Dollar, 10 Dollar, 20 Dollar, 50 Dollar, 100 Dollar. Im Gegensatz zum Euro haben die Dollarnoten alle die gleiche Größe und haben alle eine grünliche Färbung, weshalb der Dollar auch Greenback genannt wird. Unterscheiden kann man die Scheine an ihrem Aussehen. Neben dem aufgedruckten Wert unterscheiden sie sich vor allem durch die abgebildeten Personen. Auf jedem der Scheine ist eine andere wichtige Persönlichkeit der Vereinigten Staaten zu sehen. Diese wären George Washington (1 $), Thomas Jefferson (2$), Abraham Lincoln (5$), Alexander Hamilton (10$), Andrew Jackson (20$), Ulysses S. Grant (50$), Benjamin Franklin (100$). Das Design der Scheine ändert sich in unregelmäßigen Abständen, wenn beispielsweise neue Sicherheitsmerkmale hinzugefügt werden. Die alten Scheine behalten jedoch weiterhin ihre Gültigkeit.

Bezahlen und Geld abheben in New York

Amerika ist das Land der Kreditkarten, es gibt kaum ein Ort an dem man nicht mit ihnen bezahlen kann bzw. sogar erwartet werden. Beispielsweise um ein Auto zu mieten oder Tickets zu reservieren ist die Plastikkarte unverzichtbar und auch einige Hotels akzeptieren sie als einziges Zahlungsmittel. Bar bezahlt wird gewöhnlich in Bussen, an Straßenständen und Märkten in Chinatown. Wie hierzulande sind Mastercard und Visa die gebräuchlichsten Karten, mit ihnen lässt sich meist auch an Geldautomaten Bargeld abheben. Will man die EC-Karte am Automaten nutzen, sollte man auf das Maestro-Zeichen an der Maschine achten.
Telefonnummern bei Kreditkartenverlust:

Allgemeine Notfallnummer (011-49-116 116)

American Express (1-800-528-4800)

MasterCard (1-800-307-7309)

Visa (1-800-847-2911)

Maestro-/EC-Karte (011-49-69-740 987)
Zur Sicherheit kann man sich auch vor Antritt der Reise noch einmal bei seinem Geldinstitut informieren, ob die Karte auch im Ausland funktioniert. Falls die Kreditkarte einmal abhanden kommt, sollte man sich schnellstmöglich mit seinem Kreditinstitut in Verbindung setzen und die Karte sperren lassen. Eine andere Möglichkeit zur Bezahlung sind Reiseschecks in US-Währung von American Express oder Thomas Cook, sie werden in vielen Kaufhäusern, Restaurants und Hotels akzeptiert. Will man einen Reisescheck in einer anderen Währung einlösen, muss man sich an eine Bank wenden.

Geld wechseln oder Geld abheben ?

Vor Antritt der USA-Reise stellt sich die Frage, ob man bereits in der Heimat die Reisekasse in US-Dollar wechselt, erst vor Ort in einer Wechselstube oder das Geld an einem Automaten abhebt. Entscheidet man sich für die erste Variante und wechselt bereits in der Heimat seine Euros in US-Dollar, muss man damit leben einen schlechteren Kurs zu bekommen als der aktuelle Wechselkurs. Beträgt der aktuelle Wechselkurs also beispielsweise 1 Euro = 1,36 Dollar, dann bekommt man vielleicht statt 1,36 Dollar nur 1,31 Dollar. Der effektive Kurs unterscheidet sich von Bank zu Bank, daher sollte man nicht unbedingt automatisch zu seiner Hausbank gehen, sondern sich auch bei anderen Banken erkundigen. Trotz diesen schlechteren Kurses ist der Geldumtausch zuhause meist immer noch günstiger als das Geldwechseln vor Ort in New York, da die Wechselbüros in der Stadt und an den Flughäfen oft sehr hohe Wechselgebühren haben. Bliebe noch die dritte Variante das Geldabheben mit der Kredit- oder EC-Karte vor Ort am Automaten. Dies hat den Vorteil, dass man immer den tagesaktuellen Wechselkurs bekommt, der auch bei den Millionengeschäften der Banken zugrunde liegt. Abhängig von der Kreditkarte bzw. dem heimischen Geldinstitut können beim Abheben am Automaten noch einmal Gebühren bis zu 5 Dollar anfallen. Es gibt aber auch Kredit- und EC-Karten mit denen diese Transaktionen auch im Ausland kostenlos sind. Besonders zu empfehlen ist beispielsweise die DKB-Card, mit der man in New York gebührenfrei Geld abheben kann und die auch sonst keine monatliche Grundgebühr kostet und daher bei Reisenden sehr beliebt ist. Sollte eine Bank wider erwarten doch einmal Gebühren berechnen, sollte man die Quittung aufbewahren und diese nach Reiseende an die DKB-Bank schicken. Dann bekommt man den angefallenen Betrag umgehend erstattet. Somit bekommt man bei dieser Variante den besten Wechselkurs und bezahlt auch keinerlei Gebühren beim Geldumtausch. Das erlaubt es dem New York Reisenden auch mehrmals kleinere Geldbeträge abzuheben und man muss nicht mit einem Bündel Geldscheinen durch die Welt tingeln. Beim Bezahlen mit Kreditkarten können natürlich auch weiterhin Gebühren anfallen. Meine persönliche Empfehlung lautet einen kleinen Betrag (vielleicht 100 Dollar) bereits zuhause umzutauschen, damit man bei Ankunft in New York nicht völlig mittellos dasteht falls es mal Probleme mit der Kreditkarte oder EC-Karte geben sollte oder man zumindest den Transfer vom Flughafen bezahlen kann. Den Rest der Reisekasse würde ich per gebührenfreier Kreditkarte, wie der DKB-Card, am Geldautomaten abheben. Den aktuellen Währungskurs gibt es im Währungsrechner unten:
Foto von MoneyBlogNewz

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