New York Weblog


Bilder · Reisebericht

Bilder der New York Waterfalls und Rückblick

11.10.2008 - 0 Kommentare
Noch bis zum 13 Oktober sind die New York Waterfalls zu bewundern und ich möchte kurz meine Meinung zu dem Projekt kundtun. Zur Eröffnung der New Yorker Wasserfälle wurde Olafur Eliassons Projekt groß beworben, doch ich habe das Gefühl, daß die Beachtung der 15-Millionen Dollar Einrichtung mit der Zeit stark nachgelassen hat. Dies kann ich in gewisser Weise auch gut nachvollziehen, denn auch ich fand die Waterfalls nicht so beeindruckend, wie von den Machern angekündigt. Sie sind zwar nett anzuschauen und auch die abendliche Beleuchtung gibt dem Ganzen nochmal eine schöne Atmosphäre, aber das war es dann auch. Ob die erwarteten 55 Millionen Dollar durch Touristeneinnahmen wirklich eingenommen werden konnten, wage ich zu bezweifeln. Mal schauen ob es in nächster Zeit vielleicht noch einmal einen Rückblick von offizieller Seite geben wird. Meiner Meinung nach hat New York jedoch wesentlich beeindruckendere Sehenswürdigkeiten zu bieten als die künstlichen Wasserfälle. Wer jedoch die Chance nutzen will und die Waterfalls in den restlichen 2 Tage bewundern möchten, dem kann ich nur den South Street Seaport am Pier 17 empfehlen. Wie ich schon in meinem Reisebericht von New York erwähnt habe, hat man von dort einen guten Blick auf alle 4 Wasserfälle und das Hafengelände ist ohnehin sehr sehenswert. Außerdem könnt ihr euch natürlich anhand meiner Bilder von den New York Waterfalls schonmal einen kleinen Eindruck verschaffen.


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Reisebericht New York – Dienstag –

29.09.2008 - 0 Kommentare
Blick von Long Island auf die New Yorker SkylineAn meinem letzten Tag in New York fahre ich morgens zunächst mal mit der U-Bahn nach Long Island. Vom dortigen Gantry Plaza State Park hat man einen schönen Überblick über die Skyline von Midtown Manhattan. Nachdem ich einige Fotos geschossen habe, kehre ich nach Manhattan zurück. Unter anderem mache ich Halt an der Grand Central Station, wo ich mir die sehenswerte Bahnhofshalle genauer anschaue. Anschließend hole ich meine Besichtigung der Wall Street und der New Yorker Börse nach. New Yorker BörseDabei statte ich auch der Federal Hall einen Besuch ab, dem Gebäude an dem George Washington zum ersten Präsidenten der USA vereidigt wurde. Mein Spaziergang führt mich vorbei an der Trinity Chruch hin zu Ground Zero. Von dem Fortschritt der Bauarbeiten des Freedom Towers ist dank eines hohen Bauzauns jedoch nicht viel zu sehen. Der weitere Tagesverlauf führt mich zu Pier 17 am South Street Seaport. Dort gibt es zahlreiche Shops, Cafés und Restaurants in toller Hafenatmosphäre. South Street SeaportAußerdem kann man von hier einen Blick auf die 4 New Yorker Wasserfälle werfen. Zum Abschluss meines Aufenthalts sehe ich mir den Washington Square Park, in dem zur Zeit jedoch leider Bauarbeiten stattfinden, sowie den Union Square an. Gegen 17 Uhr mache ich mich auf den Weg zum Flughafen. Dieses Mal ist die U-Bahn jedoch sehr stark frequentiert, was die Fahrt mit Gepäck etwas umständlich macht. Am Flughafen angekommen gebe ich meine letzten Dollars für einige Mitbringsel für die Zuhausgebliebenen aus und steige mit einigen bleibenden Eindrücken im Gepäck in das Flugzeug, das mich wieder nach Hause bringen soll. Nach nur sechseinhalb stündigem Flug, der dieses Mal wirklich schnell vergeht, landet die Maschine eine Stunde früher als geplant am Frankfurter Flughafen. Damit endet mein aufregender Kurztrip nach New York.


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Reisebericht New York – Montag –

22.09.2008 - 0 Kommentare
Versace an der 5th AvenueAuch der Montag Morgen begrüßt mich wieder mit strahlendem Sonnenschein. Für heute habe ich mir vorgenommen, ein wenig den weltberühmten Central Park zu erkunden. Heute fahre ich jedoch nicht einfach mit der U-Bahn dorthin, sondern entscheide mich die 5th Avenue entlang bis zum Park zu laufen. Im Gegensatz zu gestern ist heute allerdings wesentlich mehr auf den Straßen los, was jedoch auch nicht weiter stört. Immer wieder mache ich kleinere Abstecher in diverse Seitenstraßen, da ständig neue Dinge auftauchen, die ich mir genauer betrachten will. Auf meinem Weg gelange ich an den Geschäften der exklusiven Modemarken, wie zum Beispiel Gucci oder Versace vorbei, bis ich nach ca. einer Stunde Fußmarsch den Central Park erreiche. Über verschlungene Wege gerate ich immer weiter in das Herz des Parks hinein, der sich wie eine grüne Oase zwischen all den Hochhäusern aus Beton und Stahl anfühlt. Central ParkIch mache unter anderem einen Abstecher zum Belvedere Castle, das sehr schön gelegen ist und von wo aus man einen schönen Ausblick auf die grüne Umgebung hat. In etwa der Hälfte des Parks kehre ich wieder um bis ich an der Sheep Meadow angelange. Auf dieser großen grünen Wiese mache ich es mir bequem und genieße die Sonne und den Ausblick auf die Hochhäuser, die hinter den Bäumen in die Höhe ragen. Nach diesem erholsamen Vormittag, habe ich geplant mich am Nachmittag mal etwas bei Macy's, dem wohl größten Kaufhaus der Welt umzusehen. Bei Betreten des Kaufhauses, stelle ich fest, daß ich in der Abteilung für Damenbekleidung gelandet bin. Also fahre ich mit der Rolltreppe ins nächste Stockwerk, auch hier gibt es nur Damenbekleidung. Das Ganze läuft so weiter, bis ich im 8. Stock angekommen bin, von Herrenbekleidung keine Spur. Irgendwann finde ich heraus, daß es noch einen Gebäudeteil gibt, der ebenfalls 8 oder 9 Stockwerke umfasst. Hier gibts es zwar die gesuchten Bekleidungsgegenstände, doch da noch hunderte oder tausende andere Menschen auf die tolle Idee gekommen sind an diesem Tag bei Macy's einzukaufen, verliere ich schnell die Lust und verlasse das Kaufhaus ohne irgendetwas erstanden zu haben. Ich entschließe mich es mir lieber in dem gegenüberliegenden Herald Square Park gemütlich zu machen und dem Treiben von einer Parkbank aus zuzusehen. Mittlerweile ist der späte Nachmittag angebrochen und ich habe vorgesehen meine über das Internet erstandenen Top of the Rock - Tickets umzusetzen. Also nutze ich wieder einmal die U-Bahn und begebe mich zum Rockefeller Center. Am Eintrittskartenschalter komme ich sofort dran und kurz darauf stehe in der mittlerweile routinemäßigen Sicherheitskontrolle. Nachdem diese ohne Probleme durchlaufen ist, fahre ich mit dem, mit Licht- und Soundeffekten ausgestatteten, Fahrstuhl bis nach oben zum Observation Deck. Aussicht vom Top of the RocksAuch hier stellt sich gleich wieder das beindruckende Gefühl ein, das ich schon vom Empire State Building her kenne. Da heute die Sicht auch noch wesentlich besser ist als am gestrigen Sonntag Morgen, sind dieses Mal auch Dinge über die Grenzen von Manhattan hinaus zu erkennen. Hinzu kommt, daß die langsam untergehende Sonne die Stadt in tolles rotes Licht taucht. Ich bleibe auf dem Observation Deck des Rockefeller Centers bis die Sonne endgültig untergegangen ist und genieße den unbeschreiblichen Anblick der hell erleuchteten Stadt. Auf meinem Rückweg zum Hotel mache ich nochmal einen kurzen Abstecher zum Times Square, an dem zahlreiche TV-Wagen von der Bankrott-Bekanntgabe der Lehmann Brothers berichten, ehe ich gegen 22 Uhr wieder an meiner Unterkunft ankomme.


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Reisebericht New York – Sonntag –

19.09.2008 - 0 Kommentare
5th Avenue am Sonntag MorgenMein zweiter Tag in New York beginnt morgens um 7. Ich verlasse mein Hotel mit dem Ziel Empire State Building, wo ich von der Aussichtsplattform im 86. Stock einen Blick auf die Stadt werfen will. Die Eintrittskarten dafür habe ich bereits bei Buchung meiner Reise über expedia mitgekauft. Aus zahlreichen Erfahrungsberichten im Internet weiß ich, daß man immer frühzeitig am Empire State Building (ESB) sein sollte, da es öfters mal zu sehr langen Schlangen und Wartezeiten kommen kann. Das ESB liegt nur 6 Straßen nördlich von meinem Hotel und so erreiche ich nach 10 Minuten Fußweg, über die wie ausgestorben wirkenden Straßen, den Eingang des Gebäudes. Ich weiß, daß der Eingang erst um 8 Uhr geöffnet wird, aber wider meiner Erwartung ist noch keine Menschenseele da und wartet auf die Öffnung der Einganstüren. Kaufhaus Macy'sDas bedeutet für mich, daß ich ebenfalls meinen Weg fortsetze und noch ein wenig durch die Straßen rund um den Wolkenkratzer schlendere. Nach meinem kleinen Rundgang, der mich unter anderem bei Macy's vorbeiführt, komme ich um 8 Uhr wieder am ESB an und sehe wie die ersten Besucher in dem Gebäude verschwinden. Diesen schließe ich mich gleich an und lande in der Schlange, die zur Sicherheitskontrolle führt. Nach ca. 5 Minuten hab ich diese hinter mir und stehe in der Schlange zum Kartenschalter. Auch hier stehe ich wenige Minuten bis ich meinen ausgedruckten Voucher gegen eine richtige Eintrittskarte tauschen kann. Dann noch kurz am Aufzug gewartet und nach insgesamt ca. 20 Minuten stehe ich auf der Aussichtsplattform in etwa 320 Metern Höhe. Von den 3 Stunden Wartezeit, von denen mancher Besucher im Internet berichtet keine Spur. Blick vom Empire State Building in Richtung DowntownWas selbstverständlich auch mit der Wetterlage zusammenhängt, denn auch heute scheint der Wetterdienst recht zu behalten, denn es ist wieder stark bewölkt und trüb. Daher ist auch nur ein Ausblick auf das Gebiet von Manhattan möglich, alles weitere verschwindet größtenteils im Nebel. Nichts desto trotz ist der Anblick einfach gewaltig und ich bereue den Besuch der Plattform nicht eine Minute. Da das Wetter auch von Minute zu Minute besser wird und die Sonne immer mehr hervorkommt, verbringe ich ganze 3 Stunden auf der Plattform ohne daß Langeweile aufkommt. Als ich das Gebäude um 11:30 Uhr verlasse, haben wir mittlerweile strahlenden Sonnenschein und es ist richtig warm. Mein Plan für den Nachmittag sieht den Besuch der Wall Street, Ground Zero und Shoppen bei Macy's vor. Daher fahre ich mit dem J-Train bis zur Station Broad Street, von wo es nur wenige Meter bis zur Börse, der New York Stock Exchange, sind. Charging Bull am Bowling GreenDoch am heutigen Sonntag ist die Gegend wie ausgestorben und hat nichts mit der Hektik zu Börsenzeiten gemein. Statt wie geplant meinen Weg zur Wall Street fortzusetzen, entscheide ich mich spontan einen Abstecher zum Battery Park zu machen. Mein Weg dorthin führt mich am Charging Bull vorbei, der von zahlreichen Touristen umringt wird. Im Park angekommen stehe ich vor der Gedenkstätte zum 11. September, die aus zahlreichen Fahnen mit den Namen der Opfer besteht. Nach kurzer Besichtigung von Castle Clinton beschließe ich Fahrkarten für die Fähre nach Liberty- und Ellis Island zu kaufen. Genau die richtige Entscheidung wie sich herausstellt. FreiheitsstatueDank traumhaften Sommerwetter macht die Überfahrt und der Besuch der Insel, die außerdem einen tollen Blick auf Downtown bietet, großen Spaß und ist jeden der 12 Dollar für die Fähre wert. Die Freiheitsstatue aus der Nähe zu sehen ist doch wesentlich beeindruckender, als nur einen Blick von der Staten Island Ferry auf sie zu werfen. Zumal man zusätzlich einen Abstecher nach Ellis Island machen kann und der Besuch des dortigen Einwanderungs-Museums wirklich sehenswert ist und keinen zusätzlichen Eintritt kostet. Nach meiner Rückkehr nach Manhattan begebe ich mich auf den Weg zur Brooklyn Bridge, welche ich zu Fuß in Richtung Brooklyn überquere. Dort mache ich einen Abstecher zur Brooklyn Heights Promenade, von wo aus man einen tollen Blick auf die Brücke und die Skyline hat. Daß mittlerweile der Sonnenuntergang eingesetzt hat, macht den Ausblick gleich noch ein Stück atemberaubender. Brooklyn BridgeDer Anblick wird nur vom Anblick vom Empire Fulton Ferry State Park getoppt. Dieser zwischen Brooklyn- und Manhattan-Bridge gelegene Park war die letzte Station meines Rundgangs an diesem traumhaft schönen Tag, nach dem Rückweg über die Brooklyn Bridge fuhr ich zurück zum Latham Hotel und ließ den Tag ausklingen.


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Reisebericht New York – Samstag –

19.09.2008 - 0 Kommentare
Meine Reise beginnt am Samstag, den 13.09.08 um 4 Uhr morgens. Zu diesem Zeitpunkt mache ich mich auf den Weg nach Frankfurt. Von dort soll mein Flug planmäßig um 8:30 Uhr nach New York abheben. Wie bereits berichtet habe ich im Vorfeld der Reise einen Parkplatz bei airparks in Frankfurt-Griesheim gebucht. Um kurz nach 5 komme ich auf dem Gelände an und werde von dort mit dem Shuttle-Bus zum Terminal 1 des Flughafens gebracht. Singapore Airlines Checkin SchalterDort angekommen begebe ich mich an den Check-In-Schalter von Singapore Airlines. Es stellt sich heraus, daß es Schalter für First-Class, Business-Class, Economy-Class und für Internet-Check-In gibt. Da ich die Möglichkeit genutzt habe und bereits 2 Tage vorher über die Webseite von Singapore Airlines eingecheckt habe, begebe ich mich an den entsprechenden Schalter, an dem ich auch sofort bedient werde, während sich an den Schaltern für die Economy-Class doch schon recht lange Schlangen gebildet haben. Nach 2-3 Minuten habe ich meine Boardkarte und mein Gepäck ist auf dem Weg zum Flugzeug. Nun heißt es erstmal Warten, da die Boarding Zeit erst um 7:30 beginnt. Nachdem ich diese Zeit mit einem kleinen Frühstück überbrückt habe, begebe ich mich in die Boarding Area. Die Sicherheitskontrollen sind schnell und ohne Probleme durchlaufen. Im Wartebereich für meinen Flug nutze ich schonmal die Zeit und fülle die beiden Formulare aus, die für die Einreise in die USA benötigt werden. Kurz darauf kommt der Aufruf zum Betreten der Boeing 747, die mich nach New York bringen soll. Ich begebe mich an meinen Fensterplatz, den ich mir beim Internet-Check-In ausgesucht habe und um 8:45 hebt die Maschine in Richtung Amerika ab. Boeing 747 von Singapore AirlinesDas Unterhaltungsprogramm, mit aktuellen Filme wie Indiana Jones 4 oder Sex and the City, sowie die gute Verpflegung durch die Flugbegleiterinnen, machen die knapp 8 Stunden Flugzeit in der Economy Class erträglich. Um 10:10 Uhr Ortszeit - gut eine halbe Stunde früher als geplant - setzt die Maschine am JFK-Flughafen in New York auf. Nach ca. 20 Minuten ist auch die Immigration, mit Passkontrolle, Abgabe der Fingerabdrücke und Aufnahme eines Fotos ohne Probleme erledigt und ich schnappe mir meine Reisetasche vom Gepäckband. Daraufhin begebe ich mich zum Airtrain, der dank der Beschilderung ohne Probleme zu finden ist und kurz darauf sitze ich in dem Zug, der mich zur Jamaica-Station bringt. Die 5 Dollar für die Fahrt mit dem Airtrain sind erst bei Ankunft an der Station zu entrichten. Auch die U-Bahnlinie E, die mich nach Manhattan bringen soll, ist schnell gefunden und nachdem ich mir eine 7-Tage Unlimited Metrocard zugelegt habe, sitze ich auch schon im E-Train auf dem Weg ins Herz von New York. Glücklicherweise ist nicht viel los in dem Zug (ich denke weil es Samstag ist), was die Fahrt mit dem Gepäck doch etwas erleichtert. Nach ca 45 Minuten Fahrtzeit und einmaligem Umsteigen erreiche die Station 28 Street, von wo aus es nur noch wenige Meter zum Hotel Latham sind, meiner Unterkunft für die nächsten 4 Tage. Es ist ca. 12:30 als ich im Hotel eintreffe und erfahre, daß der Check-In erst ab 15 Uhr möglich ist. Also lasse ich mein Gepäck im Hotel zurück und suche mir erstmal ein ruhiges Plätzchen, von dem aus ich meine Familie über meine erfolgreiche Ankunft in Kenntnis setzen kann. Dafür bietet sich besonders der Madison Square Park an, der gleich um die Ecke von meinem Hotel zu finden ist. Flatiron Building vom Madison Square Park aus gesehenDort angekommen werde ich gleich von den zutraulichen Squirrels begrüßt, die keine Scheu kennen und zwischen den Füßen der Parkbesuchern herumrennen. Nachdem ich mich kurz auf einer der Parkbanken niedergelassen und nach Hause telefoniert habe, schaue ich mir den Park und seine Umgebung etwas näher an. Besonders zu erwähnen ist hier das Flatiron Building, das sich gleich gegenüber der Straße in die Höhe reckt. Nun gilt es jedoch doch noch 2 Stunden bis zum Hotel-Check-In zu überbrücken und ich entscheide mich einen Abstecher nach Chinatown zu machen. ChinatownAn der Station Canal-Street steige ich aus der U-Bahn und werde von Menschenmassen empfangen, die sich an diesem Samstag-Mittag ebenfalls durch die Straßen von Chinatown wälzen. Das hält mich jedoch nicht davon ab mir die Gegend genauer anzusehen, die wohl mit keiner Gegend in Deutschland vergleichbar ist. Alleine der Geruch, der einen umgibt, ist einzigartig, was nicht unbedingt negativ zu verstehen ist. Mein Spaziergang, der mich an exotischen Geschäften und vielen chinesischen Schriftzeichen vorbeiführt, führt mich unter anderem auch in den Columbus Park, der von schachspielenden Chinesen bevölkert wird. Außerdem gelange ich auch ins Civic Center, ein Viertel, das aus vielen öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel dem Municipal Building (Sitz der Stadtverwaltung) oder dem New York County Courthouse besteht. Nach diesem beeindruckenden Rundgang durch eine andere Welt, führt mich mein Weg wieder zurück ins Hotel, wo ich meinen Zimmerschlüssel erhalte und ich einen ersten Blick auf meine Unterkunft werfe. Doch es hält mich hier nicht lange und ich mache mich gleich wieder auf den Weg zur nächsten Station meiner Reise. Staten Island Ferry vor Downtown ManhattanDies soll die Staten Island Ferry sein, die einen kostenlos nach Staten Island bringt und auf ihrem Weg einen guten Blick auf die Freiheitsstatue ermöglicht. An der Whitehall Station verlasse ich die U-Bahn, gehe über die Straße und schon bin ich am Whitehall Ferry Terminal angekommen. Nach kurzer Wartezeit setze ich meinen Fuß auf die Fähre, die aufgrund des guten Ausblicks zu einem beliebten Touristenziel geworden ist, Leider scheint der Wetterbericht voll und ganz zuzutreffen, der für die 4 Tage meines Aufenthalts nur Bewölkung und leichten Regen vorhergesagt hat. Es regnet zwar nicht und es ist auch angenehm warm, aber der Nebel trübt schon etwas den freien Blick auf die Statue und die Skyline von Downtown Manhattan. Nach ca. 20 minütiger Überfahrt erreichen wir das Saint George Ferry Terminal auf Staten Island. Ich verlasse das Terminal kurz, um mich außerhalb etwas umzusehen, dann tue ich es den meisten anderen Passagieren gleich und nehme die nächste Fähre zurück nach Manhattan. Die Werbekampagne für die Staten Island Tour scheint noch nicht richtig Fahrt aufgenommen zu haben. San Gennaro FestivalNach meiner Rückkehr entschließe ich mich einen Abstecher nach Little Italy zu machen, wo zur Zeit das bekannte San Gennaro Festival stattfindet. Ich laufe die Mulberry Street nach Norden, die gesäumt ist mit Essenständen, die einen tollen Duft verbreiten, und Verkaufsständen von Fanartikeln. Mittlerweile ist es dunkel geworden und die Straße leuchtet in den italienischen Nationalfarben grün, weiß und rot. Da ich immer noch nicht genug habe, entscheide ich mich dafür mir auch noch den Times Square an diesem Abend anzuschauen. Dank der U-Bahn bin ich schnell an meinem Ziel angekommen und gleich der erste Blick nach Verlassen der Subway-Station ist einfach der Wahnsinn. Times SquareMan wird erschlagen von den Leuchtreklamen, die von allen Seiten auf einen einwirken und weiß nicht was man zuerst bewundern soll. Beeindruckt gehe ich vorbei am König der Löwen - Musical, dem Hard Rock Cafe, Planet Hollywood und lande schließlich in dem bunten M&Ms Laden, der wirklich alles Mögliche rund um die Schokolinsen bietet. Nachdem ich zahlreiche Bilder von dem Geschehen am Times Square geschossen habe, beschließe ich mich auf den Weg ins Hotel zu machen und den Tag für heute zu beenden.
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