New York Weblog


Reisetipps

Ausflugtipps für Ziele außerhalb von New York City

24.11.2013 - 0 Kommentare
New York ist eine großartige Stadt, doch irgendwann braucht wohl jeder einmal eine Pause von dem hektischen Treiben in den Häuserschluchten von Manhattan. Zum Glück braucht man auch gar nicht lange suchen, um dem Großstadtrummel zu entkommen und bei einem ein- oder mehrtägigen Ausflug ein kleines Kontrastprogramm zum überfüllten Stadtleben zu erfahren. Sei es bei einem Abstecher in die Berge, an den Strand oder auch in andere interessante Städte an der Ostküste der USA. New York eignet sich beispielsweise hervorragend als Ausgangspunkt für einen Tagestrip zu den Zielen im Umland, die faszinierende Landschaften zu bieten haben und häufig sogar sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

Strände


Michael Klapsing / pixelio.de
Auch wenn man New York von Hause aus nicht gerade mit einem Strandurlaub verbindet, so gibt es doch bemerkenswert viele schöne Küstenabschnitte, die zum sonnenbaden, flanieren und auch zum Baden einladen. Zunächst wäre da natürlich erst einmal Coney Island, das besonders für seinen beliebten Vergnügungspark bekannt ist. Von Manhattan aus ist Coney Island in weniger als einer Stunde bequem mit der Subway zu erreichen. An dem breiten öffentlichen Sandstrand kann man sich bestens von langen Fußmärschen durch Manhattan erholen. Die lange Promenade lädt zum Flanieren bei einer frischen Meeresbrise ein. Wer es lieber etwas aufregender mag, macht eine Fahrt mit einer der verschiedenen Fahrgeschäfte oder stattet dem New York Aquarium einen Besuch ab. Gleich neben dem Strand von Coney Island, schließt sich der Brighton Beach an, der die Besucher ebenfalls mit einem langen Sandstrand anlockt. Auch der größte Stadtstrand der USA findet sich im Einzugsgebiet von New York. Am 6,5 Kilometer langen Rockaway Beach im Süden von Queens herrscht nicht ganz so viel Betrieb wie auf Coney Island und ist vor allem für Surfer interessant. An zwei separaten Strandabschnitten, welche ausschließlich den Surfern vorbehalten sind, lässt es sich gut von anstrengenden Sightseeing-Touren erholen. Unweit des Rockaway Beaches kommen auch die Naturfreunde auf ihre Kosten. Das Jamaica Bay Wildlife Refuge ist vor allem für Vogelkundler von Interesse. Hier lassen sich fast das ganze Jahr über die verschiedensten Vogelarten beobachten, der Eintritt ist frei: www.nyharborparks.org

Rainer Sturm / pixelio.de
Ein weiterer sehr beliebter Strand ist der Jones Beach, der abwechslungsreichen Spaß für alle Vorlieben bietet. Neben zahlreichen Bademöglichkeiten gibt es auch hier einen Abschnitt für Surfer, sowie weitere Angebote wie Shuffleboard-Felder und Basketballplätze. Der Jones Beach lässt sich gut innerhalb von 45 Minuten mit der Long Island Rail Road (http://new.mta.info/lirr) erreichen. Ein Besuch empfiehlt sich besonders an Werktagen, da der Strand besonders an den Wochenenden die Massen anzieht. Im Osten des Jones Beach findet man Fire Island, das ebenfalls viele landschaftliche Reize zu bieten hat. Zu diesen zählen unter anderem Sanddünen, Wälder, weiße Strände, Campingplätze und wunderschöne Wanderwege. Noch etwas näher an der Stadt liegt der schöne Long Beach, der seine Besucher vor allem mit seinen sauberen weißen Sandstränden anzieht und auch viele interessante Geschäfte und gute Restaurants zu bieten hat.

Sandy Hook

Auch an der Küste von New Jersey findet man einen sehr schönen 10 km langen Strandabschnitt, der innerhalb kürzester Zeit von Manhattan zu erreichen ist. Mit der Seastreak Fähre (www.seastreak.com) erreicht man Sandy Hook in weniger als einer Stunde und kann von dort einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Manhattan genießen. Ein besonderer Tipp ist eine Tour mit dem Fahrrad: Dank diverser Radwege lassen sich gut verschiedene Ecken der Küste von New Jersey entdecken.

Die Hamptons


Andreas Hubert / pixelio.de
Einen starken Kontrast zum hektischen Großstadtleben findet man etwa 100 Meilen von Manhattan entfernt an der nordöstlichen Spitze von Long Island. Die Region ist bekannt für ihre kleinen ehemaligen Fischerdörfer und als Urlaubsdomizil der Reichen und Prominenten. Ihren Namen bekamen die Hamptons von den Orten, die häufig den Namenszusatz „Hampton“ tragen, wie beispielsweise Hampton Bays, Bridgehampton oder Southhampton. Die Hamptons zeigen sich dabei über das Jahr gesehen von zwei Seiten: Zum einen im Sommer, wenn die Prominenten und Wohlhabenden in ihre Wochenend- und Sommerresidenzen strömen und zum anderen in der zweiten Jahreshälfte, wenn in den malerischen Dörfern wieder Ruhe einkehrt. Als Urlaubsort der Reichen und Schönen sind während der heißen Jahreszeit die Preise in den trendigen Restaurants, Boutiquen und Promiclubs natürlich entsprechend hoch. Viele der kleinen Hotels verlangen für eine Übernachtung weit über 300 Dollar. Die Immobilienpreise in der Gegend gehören zu den teuersten in der Welt. Ein Ausflug in die Hamptons empfiehlt sich daher vor allem im Herbst, wenn der Ansturm der Touristen abebbt und die Temperaturen noch angenehm mild sind. Dann lässt sich die Idylle der ehemaligen Walfangdörfer und Künstlerkolonien wesentlich entspannter genießen. Southhampton beispielsweise ist bekannt für seine großen alten Villen und seine schönen Strände, kann aber auch mit dem Shinnecock Museum (indianische Kunst) und dem Historical Museum aufwarten, während in Bridgehampton besonders viele trendige Boutiquen und Restaurants zu finden sind. Der ehemalige Walfanghafen Sag Harbor besticht dagegen durch seine historischen Wohnhäuser und geschichtsträchtigen Plätze. East Hampton wiederum gilt mit seinen Lesungen und Kunstausstellungen als Szenehochburg Long Islands. Montauk an der äußersten Spitze der Insel bildet einen gewissen Gegensatz zu den anderen Orten in den Hamptons. Hier findet man auch mal relativ preiswerte Restaurants und eine laute Kneipenszene. Besonders sehenswert ist hier der Montauk Point State Park mit seinem beeindruckenden Leuchtturm. Außerdem gilt Montauk als eines der besten Surfreviere an der Ostküste der USA. Wer sich für einen Ausflug in die Hamptons mit öffentlichen Verkehrsmitteln entschließt, kann sich zwischen dem LIRR-Train (http://new.mta.info/lirr), der von der Penn-Station bis in die Hamptons fährt und dem Hampton Jitney Bus (www.hamptonjitney.com) entscheiden, der ebenfalls zwischen Manhattan und den Hamptons pendelt, entscheiden.

North Fork

Wer einen Trip in die Hamptons plant, kann dies eventuell gleich mit einem Abstecher zur North Fork verbinden. Die Halbinsel nördlich der Hamptons ist in den letzten Jahren besonders als Weinanbaugebiet berühmt geworden. Mehr als 30 Weingüter bewirtschaften dort erfolgreich eine Fläche von über 1200 Hektar Land und haben schon mehrfach ausgezeichnete Weine hervorgebracht. Die meisten der „Vineyards“ finden sich entlang der Route 25 am sogenannten Wine Trail. Die beste Zeit für einen Ausflug zur North Fork ist der Herbst, wenn sich das Laub bunt färbt und die Zeit der Weinlese ansteht. Dann lohnt es sich an einer der Führungen durch die Kellereien inklusive Weinprobe teilzunehmen, eventuell verbunden mit einem Besuch des Küstenstädtchens Greenport mit seinen Galerien, Läden und Restaurants. Zur North Fork gelangt man ebenfalls entweder per LIRR-Train oder dem Hampton Jitney Bus.

Niagara Fälle, Thousand Islands und Adirondacks


Gheorghe Victor / pixelio.de
Viele New York Urlauber nutzen die Chance ihren Aufenthalt in einer der beeindruckendsten Städte dieser Welt mit einem Besuch eines der beeindruckendsten Naturschauspiele dieser Erde zu verbinden. Für einen Abstecher zu den Niagara Fällen sollte man allerdings möglichst mehr als einen Tag einplanen, da man alleine für die Fahrt bis in den Norden des Bundesstaates 6 – 8 Stunden einplanen muss. Hat man jedoch die lange Fahrt hinter sich gebracht, wird man mit einem Anblick belohnt, den man sein Leben lang nicht vergessen dürfte. Übersetzt bedeutet Niagara so viel wie „donnerndes Wasser“ und diese Bezeichnung haben die Wasserfälle auch wahrlich verdient. 58 Meter stürzt der Niagara River, der genau auf der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten verläuft, in die Tiefe und reißen dabei Wassermassen von durchschnittlich 4.200 Kubikmeter/s mit sich. In der Mitte des Flusses liegt Goat Island, die Insel teilt die Niagara Fälle in den kanadischen Teil, Horseshoe Falls genannt und den amerikanischen Teil, die American Falls. Eine der bekanntesten Möglichkeiten die Wasserfälle zu bestaunen, besteht in der Fahrt mit der Maid of the Mist. Die Bootstour, die ihre Passagiere zu den Stromschnellen direkt unterhalb der Wasserfälle führt, besteht bereits seit 1846 und sorgt regelmäßig für durchnässte Kleidung bei den Touristen.

Bildpixel / pixelio.de
Eine andere Möglichkeit die Niagara Fälle zu entdecken, besteht im Erkunden der verschiedenen Wanderwege rund um die Wasserfälle. Dabei lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtsturm am Prospect Park Point, von dem aus man einen schönen Ausblick auf die American Falls genießen kann. Nach dem Spaziergang zur Goat Island kann man sich außerdem mit dem Aufzug zur Cave of the Winds transportieren lassen, von wo aus man seine Wanderung zu den Bridal Veil Falls fortsetzen kann. Weitere Informationen zu den einzelnen Attraktionen an den Wasserfällen, bietet die Seite des Niagara Falls State Parks: www.niagarafallsstatepark.com Die Anreise von New York zu den Niagara Fällen ist auf verschiedene Arten möglich. Neben der Fahrt mit dem Mietwagen und dem Zug (Maple Leaf Zuglinie), bietet sich außerdem die Möglichkeit eines Flugs von einem der drei New Yorker Flughäfen oder die Fahrt mit dem Bus der Adirondack Pine Hill Trailways. Natürlich gibt es auch Touren-Anbieter, die ein Rundumsorglos-Paket bieten, welches den Transfer, Übernachtung und Bootstour bereits enthalten. Wer sich auch die kanadische Seite der Wasserfälle anschauen möchte, sollte nicht vergessen den Reisepass einzupacken! Wenn man schon mal so weit in den Norden gekommen ist und man noch etwas Zeit zur Verfügung hat, bietet es sich an auch gleich einen Abstecher zu den Thousand Islands zu unternehmen. Schon der Weg dorthin führt durch landschaftlich reizvolles Gebiet entlang des Ontariosees. Die Inselgruppe selbst liegt am Abfluss des Sees und besteht aus 1864 Inseln, die den Thousand-Islands-Nationalpark bilden. Neben ihren wundervollen landschaftlichen Reizen, gewinnt die Region besonders wegen ihrer schönen Fischerdörfer und den Traumhäusern aus der Jahrhundertwende die Herzen ihrer Besucher. Eine tolle Möglichkeit, um sich einen schönen Überblick über die Region zu verschaffen, bietet der 1000 Islands Skydeck Aussichtsturm, der weite Blicke auf den gesamten St Lawrence Seaway ermöglicht. Über alle weiteren Unternehmungsmöglichkeiten kann man sich beim offiziellen Tourismusbüro der Region informieren. Ein weiteres Naturerlebnis bietet sich noch ein Stück weiter östlich der Thousand Islands: Die Adirondack Mountains im äußersten Nordosten des Staates New York sind ein 25.000 km² großes Gebirge, das unter dem Namen Adirondack Park das größte Schutzgebiet der Vereinigten Saaten bildet. Mit seinen teils dicht bewaldeten Bergen, den zahlreichen Seen, Flüssen und Bächen und der artenreichen Tierwelt stellt diese ursprüngliche Wildnis das krasse Gegenteil zur dicht besiedelten Metropole New York dar. Einen schönen Bericht zur Entstehung des Parks und des Nebeneinander von Wildnis und Zivilisation findet man unter: www.nationalgeographic.de

Ausflug nach Atlantic City

Wahre Zockernaturen finden gut zwei Autostunden südlich von New York City ein echtes kleines Spielerparadies. Mit seinen fast 1.000 Blackjack-Tischen, 30.000 Spielautomaten und zahlreichen Kasino-Hotels erinnert es mehr als deutlich an das große Vorbild Las Vegas. In der Küstenstadt am Atlantik trifft man auf Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, die hier versuchen an den Spielautomaten ihr Glück zu finden oder sich zumindest an den üppig gestalteten Buffets satt zu essen. Viele Hotels widmen sich - ähnlich wie in Las Vegas - einem ganz bestimmten Thema, wie beispielsweise das bekannte Trump Taj Mahal mit seinen siebzig glänzenden Minaretten. Im Inneren der Kasinos erwarten den Gast endlose Reihen einarmiger Banditen mit grell blinkenden Lichtern, die sich lauthals um die Gunst (oder das Geld) der Besucher streiten. Und auch das übliche Unterhaltungsprogramm bestehend aus Restaurants, Bars und Theatern, sowie Konzerten und Sportveranstaltungen kommt natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Wer sich von den Spieltischen losreisen kann und einige Schritte nach draussen wagt, sollte einen Bummel über die Promenade machen, die einen schönen Blick auf den Strand und den weiten Atlantik bietet. Die Fahrt von New York nach Atlantic City lässt sich sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewerkstelligen. Verschiedene Busunternehmen fahren regelmäßig vom Port Authority Terminal in Manhattan ab in Richtung Atlantic City. Eine Zugfahrt mit New Jersey Transit bietet sich hauptsächlich am Wochenende an, unter der Woche muss man zweimal umsteigen und bezahlt den doppelten Preis einer Busfahrt.

Hudson Valley

Eine malerische Landschaft, bestehend aus einem beschaulichen Flusstal mit seinen umgebenden Hügeln, erwartet den Erholungsuchenden gleich nördlich von New York City. Der Fluss Hudson schlängelt sich hier die durch die naturbelassene Landschaft und hat diese im Laufe der Jahrtausende stark geprägt. Wer sich auf einen Wochenend-Ausflug in diese beschauliche Gegend begibt, würde nicht vermuten, das gleich hinter den Hügeln der Lärm und die Hektik einer pulsierenden Großstadt liegt. Neben ihren beeindruckenden Bergpanoramen, endlosen Wanderwegen und historischen Gebäuden ist die Region auch bekannt für ihre Wein-Kellereien und Kunstmuseen. Besonders im Herbst entfaltet sie ihre ganze Schönheit, wenn die Wälder sich in goldenen Farben präsentieren. Viele Besucher zieht es in diese anmutige Landschaft, um sich die charmanten Städtchen wie Sleepy Hollow und Künstlerdörfer wie Sugarloaf anzusehen. Eine gute Verbindung zwischen Kunst und Natur stellt die Kleinstadt Beacon dar, wo man die Qual der Wahl zwischen zwei Kunstmuseen (vor allem die recht bekannte Dia Beacon) und zwei Naturparks hat. Einen Besuch wert ist auch das Storm King Art Center in Mountainville, welches sich als Skuplturengarten unter freiem Himmel präsentiert. Wer vor allem die unberührte Natur erleben möchte, sollte sich den Harriman State Park an der Westseite des Hudson Valleys ansehen, welcher zum Wandern, Schwimmen und Campen einlädt. Der Gipfel des benachbarten Bear Mountain State Parks ist vor allem für seine grandiosen Ausblicke bekannt. Zu den Highlights der Region zählen auch die imposanten Landsitze, welche einst von der New Yorker Elite gebaut wurden. An den Ufern des Hudson Rivers gibt es zahlreiche stilvolle Herrenhäuser und prächtige Villen zu entdecken, die die Besucher mit der Kombination verschiedener Architekturstile verzaubern. Besonders zu empfehlen sind das Home of Franklin D. Roosevelt, Vanderbilt Mansion, das Cottage Val-Kill, Van Cortlandt Manor oder auch Lyndhurst Castle. Einen Abstecher lohnt auch die bekannte West Point Militär Akademie, wo seit 1802 Offiziere ausgebildet werden. Im West Point Museum gibt es zahlreiche Waffen, Kunstgegenstände und Uniformen zu sehen. Einen Ausflug ins Hudson Valley geht man am besten mit dem Mietwagen oder dem Zug an. Die Züge der Metro-North Regionalbahn fahren vom Grand Central Terminal in New York zu verschiedenen Orten im Hudson Valley. Um verschiedene Stationen in dem Naherholungsgebiet zu erkunden, ist man mit einem Mietwagen natürlich wesentlich flexibler. Wer jedoch den Verkehr in Manhattan scheut, kann beispielsweise auch mit dem Zug bis nach Poughkeepsie, der größten Stadt im Hudson Valley, fahren und sich dort einen Mietwagen leihen. Darüber hinaus fahren die ShortLine Busse regelmäßig von New York City bis nach Hyde Park und nach Rhinebeck. Eine andere Möglichkeit das Hudson Valley zu entdecken, sind geführte Touren von New York City, die zu den interessantesten Stellen der Region führen.

Philadelphia

Eine besondere Rolle in der Geschichte Amerikas spielt Philadelphia, das etwa zwei Autostunden von New York entfernt im Bundesstaat Pennsylvania liegt. In der fünftgrößten Stadt der USA kann man buchstäblich auf den Spuren der amerikanischen Entstehungsgeschichte wandeln. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen dabei die Independence Hall, sowie die Liberty Bell. In der Independence Hall wurden einst die Unabhängigkeitserklärung und die amerikanische Verfassung unterzeichnet. Die Liberty Bell wurde geläutet als 1776 zum ersten Mal die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde und ist heute im Liberty Bell Pavillon gegenüber der Independence Hall zu besichtigen. Daneben hat die Stadt viele weitere interessante Museen zu bieten, wie beispielsweise das Franklin Institute Science Museum zu Ehren von Benjamin Franklin, dem berühmtesten Repräsentanten der Stadt. Filmfans dürfte Philadelphia nicht zuletzt als Heimatstadt von Rocky bekannt sein, dessen Spurt auf den Stufen des Philadelphia Museum of Art zu den bekanntesten Szenen der Filmgeschichte gehören dürften. Um die zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten zu entdecken, bietet es sich an einer der liebevoll gestalteten Stadtrundfahrten von Philadelphia Trolley Works oder 76 Carriage Company teilzunehmen. Wer lieber auf eigene Faust die ehemalige Nationalhauptstadt erkunden möchte, dem ist ein Hop-On / Hop-Off Ticket zu empfehlen. Will man mehrere Attraktionen in der Stadt besuchen, empfiehlt sich der Kauf des Philadelphia Passes, der den Zutritt zu mehr als 30 Sehenswürdigkeit erlaubt. Einen Tagesausflug nach „Philly“ macht man am besten mit dem Amtrak-Zug, der sechsmal täglich zwischen beiden Städten pendelt.

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